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Der ETH-Rat im ETH-Bereich

 

Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne sowie die vier anwendungsorientierten Forschungsanstalten Paul Scherrer Institut PSI, WSL (Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft), Empa (Forschungs- und Dienstleistungsinstituion für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung) sowie das Wasserforschungs-Institut Eawag erbringen mit knapp 17 000 Mitarbeitenden (oder 13 680 FTE, Stand 31.12.2008) und gegen 20 000 Studierenden/Doktorierenden sowie einer Professorenschaft von gut 600 Personen wissenschaftliche Leistungen auf höchstem Niveau. Sie sind zusammengefasst im ETH-Bereich, welchen der ETH-Rat als Aufsichtsorgan strategisch führt (ETH-Gesetz Art. 4). Der vom schweizerischen Bundesrat gewählte ETH-Rat teilt den Institutionen innerhalb des von der Politik vorgegebenen Rahmens die Mittel zu und verwaltet treuhänderisch die Immobilien. 

 

Neuer ETH-Rat stärkt Zusammenarbeit im ETH-Bereich

 

Der neu gewählte ETH-Rat, der sein Amt zu Beginn der vierjährigen Leistungsperiode 2008-2011 antrat, hat von seiner ersten Sitzung an Wert auf eine vertrauensvolle und zielgerichtete Zusammenarbeit gelegt. Mit einer neuen Geschäftsordnung hat er nicht nur die eigene Tätigkeit geklärt, sondern auch die Governance und vor allem die Zusammenarbeit im ETH-Bereich gestärkt. Zudem hat er die Prioriäten für seine Arbeit gesetzt. Der ETH-Rat will Akzente setzen bei den Wachstumsstrategien der Hochschulen, dem Wissens- und Technologietransfer sowie der Zusammenarbeit innerhalb der Hochschullandschaft Schweiz, insbesondere auch mit den Fachhochschulen. Ein besonderes Anliegen ist dem Rat die enge Tuchfühlung mit den Institutionen. Bewusst investiert er daher Zeit in die jährlichen "Dialoggespräche", die in der Regel vor Ort stattfinden. Unter enger Einbindug der Institutionen hat der ETH-Rat auch die Thematik der leistungsorientierten Mittelzuteilung wieder aufgegriffen. Als Arbeitgeber für den ETH-Bereich engagiert sich der ETH-Rat im Gespräch mit den Sozialpartnern. Besonders ernst nimmt der ETH-Rat als Wahlbehörde der Professorenschaft die Selektion der herausragenden Persönlichkeiten und namentlich der Führungskräfte: Sie entscheiden nämlich nicht nur über die Qualität der Institutionen, sondern auch über das Forschungsniveau künftiger Generationen.

 

Mehr über die Tätigkeiten des ETH-Rats und des ETH-Bereichs im aktuellen Rechenschaftsbericht "Fortschritte 2009":

 


 
 
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Der für die Periode 2008-2011 neu gewählte ETH-Rat hat in Bern unter dem Titel "Fortschritte 2008" Rechenschaft über sein erstes Amtsjahr abgelegt. Gemäss a. Ständerat Dr. Fritz Schiesser, dem Präsidenten des ETH-Rats, baute der ETH-Rat 2008 vor allem Vertrauen auf und stärkte die Zusammenarbeit im ETH-Bereich. Im neuen Rechenschaftsbericht wird der exzellente Ruf, den der ETH-Bereich in Lehre und Forschung sowie in vielfältigen, teilweise noch zu wenig bekannten Beiträge des ETH-Bereichs zur Innovationskraft des Landes ausführlich dargelegt.

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