Die Empa ist das interdisziplinäre Forschungs- und Dienstleistungsinstitut für Materialwissenschaften und Technologie. Sie erarbeitet Lösungen für Industrie und Gesellschaft in den Bereichen nanostrukturierte Materialien und Oberflächen, Umwelt-, Energie- und nachhaltige Gebäudetechnologien sowie Bio- und Medizinaltechnologien. Gemeinsam mit Industriepartnern und via Spin-offs setzt sie ihre Forschungsergebnisse in den Empa-Technologiezentren glaTec und tebo in marktfähige Innovationen um und trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft zu stärken. Zudem schafft sie wissenschaftliche Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft. Seit 1880 liefert die Empa öffentlichen Stellen Datengrundlagen für politische Entscheide und führt Studien im Auftrag von Bundesämtern durch.

Ende 2013 arbeiteten an der Empa rund 960 Mitarbeitende inkl. 29 Professoren und Professorinnen sowie rund 210 Doktorierende und 40 Auszubildende. Hinzu kommen ca. 120 Bachelor- und Masterstudierende. Daneben laufen stets zahlreiche Projekte mit Industrieforschenden sowie rund 300 von dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF), der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) und den EU-Rahmenprogrammen finanzierte Projekte.

2014 steht im Zeichen der vom Bundesrat beschlossenen Energiewende und der dafür nötigen Forschungsaktivitäten, etwa im Rahmen der SCCER. So befindet sich der «Future Mobility»-Demonstrator, der nachhaltige Mobilitätstechnologien der Zukunft entwickeln und in die Praxis umsetzen soll, im Aufbau. Im Bereich Photovoltaik und Energieeffizienz laufen weitere Projekte an.