Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL befasst sich mit der Nutzung und Gestaltung sowie dem Schutz naturnaher und urbaner Lebensräume und nimmt eine Brückenfunktion zwischen Wissenschaft und Umsetzung wahr. International belegt sie einen Spitzenplatz in diesen Forschungsgebieten und liefert Grundlagen für eine nachhaltige Umweltpolitik in der Schweiz. Gemeinsam mit ihren Partnern aus Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft entwickelt sie Beiträge und Lösungsstrategien für gesellschaftlich relevante Probleme sowie für die verantwortungsvolle Nutzung und den Umgang mit Landschaften und Wäldern.

Die WSL beschäftigt ca. 530 Mitarbeitende in Birmensdorf, Davos, Lausanne, Bellinzona und Sitten. Rund die Hälfte sind wissenschaftliche Mitarbeitende; hinzu kommen 60 Doktorierende. Ungefähr 150 technische und 50 administrative Mitarbeitende, 15 Lernende sowie Praktikantinnen und Praktikanten ergänzen die Belegschaft. Rund ein Viertel aller Mitarbeitenden ist am WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos tätig.

Die politisch beschlossene Energiewende ist eine grosse Herausforderung für Gesellschaft und Wissenschaft. Die Auswirkungen dieser Wende (Energy Change Impact) sind ein neuer Schwerpunkt der Forschung der WSL. Dazu greift sie zurück auf ihre langjährige Erfahrung in der Klimafolgenforschung (Climate Change Impact), auf ihre erprobte Verbindung von natur- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen sowie auf ihre Kenntnisse von erneuerbaren Ressourcen wie Holz oder Wasser. Mit der Eröffnung des Pflanzenschutzlabors im Herbst 2014 bleiben die Erforschung und das Management von gefährlichen Pflanzenpathogenen wichtige Themen.