Die Richtlinien des ETH-Rats betreffend Nebenbeschäftigungen der Mitglieder der Schulleitungen der ETH und der Direktionen der Forschungsanstalten bestimmen das Vorgehen bei der Übernahme von Mandaten (Nebenbeschäftigungen) durch die Mitglieder der Schulleitungen von ETH Zürich und EPFL und die Mitglieder der Direktionen der vier Forschungsanstalten.

Der ETH-Rat begrüsst es, wenn Führungspersonen der Institutionen sich in Wirtschaft und Gesellschaft engagieren. Dies ist eine wichtige Art des Wissenstransfers; der ETH-Bereich profitiert seinerseits von den so gewonnen Erfahrungen. Die betroffenen Personen melden dem ETH-Rat ihre Engagements regelmässig, und dieser überprüft, ob die zeitliche Beanspruchung insgesamt zu hoch ausfalle oder Interessenkonflikte auftreten können. In solchen Fällen hat gemäss der vom Bundesrat erlassenen Kaderlohnverordnung das zuständige Departement des Bundes zu entscheiden, ob es für die Ausübung von entgeltlichen Nebenbeschäftigungen einer Zustimmung des Bundesrates bedarf.