Die Empa ist das interdisziplinäre Forschungsinstitut für Materialwissenschaften und Technologie. Sie erarbeitet Lösungen für Industrie und Gesellschaft in den Bereichen nanostrukturierte Materialien und Oberflächen, Umwelt-, Energie- und nachhaltige Gebäudetechnologien sowie Bio- und Medizinaltechnologien. Gemeinsam mit Industriepartnern und via Spin-offs setzt sie ihre Forschungsergebnisse in den Empa-Technologiezentren in marktfähige Innovationen um und trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft zu stärken. Zudem schafft sie wissenschaftliche Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft.

Seit 1880 liefert die Empa öffentlichen Stellen Datengrund lagen für politische Entscheide und führt Studien im Auftrag von Bundesämtern durch. An der Empa arbeiten rund 1 000 Mitarbeitende inkl. 29 Professorinnen und Professoren sowie rund 200 Doktorierende und 40 Auszubildende. Hinzu kommen rund 200 Bachelor- und Masterstudierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten. Daneben laufen stets zahlreiche Projekte mit Industrieforschenden sowie rund 300 von dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF), der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) und den EU-Rahmenprogrammen finanzierte Projekte.

Im Mai 2016 wurde in Dübendorf das modulare Forschungs- und Innovationsgebäude NEST der Empa und Eawag eröffnet. In NEST werden neue Technologien, Materialien und Systeme unter realen Bedingungen getestet und weiterentwickelt. Die enge Kooperation mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand soll den Innovationsprozess im Gebäudebereich beschleunigen.