Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL untersucht Veränderungen der terrestrischen Umwelt sowie Nutzung und Schutz von natürlichen Lebensräumen und Kulturlandschaften. Sie überwacht Zustand und Entwicklung von Landschaft, Wald, Biodiversität, Naturgefahren sowie Schnee und Eis und entwickelt nachhaltige Lösungen für gesellschaftlich relevante Probleme – zusammen mit ihren Partnern aus Wissenschaft und Gesellschaft.

Von den gut 500 Mitarbeitenden in Birmensdorf, Davos, Lausanne, Bellinzona und Sitten sind knapp die Hälfte wissenschaftliche Mitarbeitende und mehr als 60 Doktorierende. Etwa 150 technische und 50 administrative Mitarbeitende, 15 Lernende sowie Praktikantinnen und Praktikanten ergänzen die Belegschaft. Rund ein Viertel aller Mitarbeitenden ist am WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos tätig.

Naturgefahren können grosse Schäden anrichten. Die WSL hilft mit ihrer Forschung massgeblich, die Bevölkerung vor solchen Naturereignissen zu schützen. Sie betreibt weltweit einzigartige Versuchsanlagen zur Untersuchung von Lawinen, Steinschlag und Murgängen. Ziel ist es, diese besser zu verstehen, um einen besseren Schutz und rechtzeitige Warnungen vor solch drohenden Naturereignissen zu ermöglichen.

Das gemeinsam mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) getragene Forschungsprogramm «Wald und Klimawandel» erarbeitet fundiertes Grundlagen wissen. Dank dem können Forstdienste, Betriebsleitende, Waldeigentümer und politische Entscheidungsträger die mit dem Klimawandel verbundenen Risiken und die Anpassungsfähigkeit der Wälder richtig einschätzen und wirksame Anpassungsmassnahmen treffen. Das Programm soll 2017 abgeschlossen werden.