Die Kompetenzzentren des ETH-Bereichs wurden 2006 durch eine Initiative des ETH-Rats ins Leben gerufen und für rund zehn Jahre mit einer Anschubfinanzierung ausgestattet, die es ihnen erleichterte, bereichsübergreifend zusammenzuarbeiten, aber auch um gemeinsame Infrastrukturen, Forschungs- und Lehrplattformen aufzubauen. Im Jahr 2015 wurden die letzten Projekte gestartet, die bis 2017 abgeschlossen sein sollten. Die Kompetenzzentren haben den Weg geebnet für zahlreiche neue Formen der Zusammenarbeit im ETH-Bereich: in der Forschung und Lehre im Bereich interdisziplinärer Umweltforschung, für den Aufbau und die Führung der Schweizer Kompetenzzentren für Energieforschung (SCCER) durch die Institutionen des ETH-Bereichs, für Professuren und Plattformen in industrierelevanten Forschungsbereichen der Materialwissenschaften sowie für zahlreiche institutionsübergreifende Doktorarbeiten. Die Kompetenzzentren haben die Zusammenarbeit im ETH-Bereich stimuliert und in vielen Fällen nachhaltig vertieft und strukturiert.