Die Berichterstattung des ETH-Rats erfolgt primär an den Bund, mittelbar an das Parlament und, insbesondere beim Geschäftsbericht, auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Für den ETH-Bereich zentral ist die Berichterstattung des ETH-Rats. Sie besteht aus dem jährlichen Geschäftsbericht sowie der Zwischenevaluation in der Mitte der üblicherweise 4-jährigen Leistungsperiode.

Zwischenevaluation

In der Hälfte der Leistungsperiode erstellt der ETH-Rat einen Selbstevaluationsbericht, der die Erfüllung der strategischen Ziele des Bundesrats für den ETH-Bereich im Überblick aufzeigt. Dieser Bericht dient als Grundlage für die externe Evaluation (Peer Review), die das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) in Auftrag gibt.Selbstevaluationsbericht, externe Evaluation und die zugehörigen Stellungnahmen ergeben zusammen den sogenannten Zwischenbericht. Das WBF unterbreitet diesen jeweils zusammen mit dem Antrag zum Zahlungsrahmen für die nächste Leistungsperiode dem Parlament.

Jährliche konsolidierte Berichterstattung

Im Rahmen der jährlichen Berichterstattungspflicht gegenüber dem Bund beleuchtet der ETH-Rat unterschiedliche Aspekte der Entwicklung des ETH-Bereichs. Der jährliche Geschäftsbericht ist eine kritische Selbstevaluation des ETH-Bereichs durch den ETH-Rat, verbunden mit einer Rechenschaftsablegung über die Verwendung des jährlichen Finanzierungsbeitrags des Bundes. Diese Berichterstattung orientiert sich an den strategischen Zielen des Bundesrats für den ETH-Bereich und wird dem Bundesrat eingereicht. Sie richtet sich aber auch an das Parlament und die interessierte Öffentlichkeit. Die konsolidierte Rechnung des ETH-Bereichs besteht aus Bilanz, Erfolgs-, Investitions- und Geldflussrechnung sowie Anhang. Weiter erstellt der ETH-Rat jährliche Fachberichte, welche er der Bundesverwaltung einzureichen hat.