Die ETH-Beschwerdekommission ist eine interne Rekurskommission, welche über Beschwerden gegen Verfügungen der sechs Institutionen des ETH-Bereichs entscheidet. Die Beschwerden betreffen vorwiegend das Personal- und Hochschulrecht. Die Entscheide der ETH-Beschwerdekommission können an das Bundesverwaltungsgericht weiter gezogen werden.


Bern, 2. April 2020 

Angesichts der vom Coronavirus Covid-19 verursachten aktuellen Situation teilt die Instruktionsrichterin der ETH-Beschwerdekommission gestützt auf Art. 14 Abs. 1 der Geschäftsordnung der ETH-Beschwerdekommission vom 18. September 2003 (SR 414.110.21) in Bezug auf die Instruktion der aktuell pendenten Verfahren folgende Massnahmen mit: 

  • die Verordnung des Bundesrates über den Stillstand der Fristen in Zivil- und Verwaltungsverfahren zur Aufrechterhaltung der Justiz im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) vom 20. März 2020 ist anwendbar. Die Fristen stehen vom 21. März 2020 bis zum 19. April 2020 still.
  • die prozessleitenden Verfügungen werden nach wie vor zugestellt.

Die Kommission ist eine unabhängige, richterliche Behörde mit sieben Mitgliedern, die vom ETH-Rat gewählt werden. Ihr Sitz ist in Bern.

Mitglieder:

  • Barbara Gmür, Präsidentin
  • Dr. iur. Beatrix Schibli, Vizepräsidentin
  • Prof. Dr. Simone Deparis 
  • Jonas Philippe
  • Dr. sc.nat. Dieter Ramseier
  • Prof. Thomas Vogel
  • Yolanda Schärli

Geschäftsstelle:

  • Yolanda Schärli, Leiterin
  • Valentine Delarze
  • Nicole Etter
  • Sibylle Thür
  • Irène Vitous
  • Mariel Wolf