Der Wissens- und Technologietransfer (WTT) des ETH-Bereichs ist für den Erfolg einer innovativen Schweiz ein wichtiger Bestandteil. Der ETH-Bereich trug auch im Berichtsjahr durch 358 Erfindungs- und 36 Softwaremeldungen sowie 230 Patente und 341 Lizenzen wesentlich dazu bei.

Er fördert die Entstehung von Spin-offs und deren Erfolg, indem er diese während der Gründungsphase mit verschiedenen Dienstleistungen der Institutionen unterstützt. 2018 zählte der ETH-Bereich 55 Spin-offs.

Die Institutionen arbeiten auch direkt mit der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Sektor zusammen. Konkret schlossen die Institutionen des ETH-Bereichs 594 neue Zusammenarbeitsverträge mit einem Volumen von mehr als 50 000 CHF pro Vertrag mit der Privatwirtschaft und 261 mit der schweizerischen öffentlichen Hand ab.

 

Test
  • 358
    Erfindungsmeldungen
  • 36
    Softwaremeldungen
  • 230
    Patente
  • 341
    Lizenzen
  • 55
    Spin-offs
 

WTT-Indikatoren und Zahlweise

Die Patente entsprechen ausschliesslich den prioritären Anmeldungen und die Lizenzen umfassen auch die Technologietransferverträge. Die Erfindungs- und Softwaremeldungen entsprechen den schriftlich an die Technologietransfer-Stellen der Institutionen des ETH-Bereichs eingereichten Meldungen im Berichtsjahr. Sie bilden Aktivitäten in der frühen Phase des Innovationsprozesses ab und ergänzen damit die weiteren WTT-Indikatoren.

Um die Zusammenarbeit der Institutionen mit der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Sektor abzubilden, werden nur die neu abgeschlossenen Zusammenarbeitsverträge erfasst. Es handelt sich dabei ausschliesslich um Forschungsauftrage und wissenschaftliche Dienstleistungen mit einem Volumen von mindestens 50 000 CHF pro Vertrag. Die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft ist in zwei Kategorien unterteilt: jene, die von der Wirtschaft im In- oder Ausland direkt finanziert wird, und jene, die durch Innosuisse oder die Europäischen Forschungsrahmenprogramme (FRP) finanziert wird. Die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand umfasst die Vertrage mit Institutionen des öffentlichen Sektors der Schweiz, nicht aber diejenigen mit nationalen oder internationalen Forschungsforderungsorganisationen und Stiftungen.